Show Case Zurich

RADIO DRS3 LE 25 FEVRIER 2004

 

Patricia Kaas: selbstbewusst vielseitig

 

Mit der Ballade «Entrer dans la lumière» beginnt Patricia Kaas ihre Show vor einem ausgewählten Publikum von rund 200 Personen im Radiostudio Zürich. Auf der Bühne, im Rampenlicht, steht eine neue, eine reifere und selbstsichere Patricia Kaas. Wie sie selber mehrmals am Abend betont, ist sie eine starke Frau, die sowohl wilde, leidenschaftliche als auch melancholische und sinnliche Seiten hat und lebt. Eine Frau mit Stärken und Schwächen, was sie überzeugend mit ihren Liedern zum Ausdruck bringt.

Sinnlich stark

Patricia Kaas flirtet mit ihrer Stimme. Sie verführt das Publikum zum Nachdenken, Träumen, Tanzen und Mitsingen. Melancholie und Euphorie sind ihre zwei Seiten, die sie auf der Bühne zeigt... Und das Publikum folgt ihr. Vor allem die Männer - und diese sind am Abend klar in der Überzahl - sind von ihr angetan. Ob 20 oder 60 Jahre alt, die weiche, rauchige Stimme nimmt sie in Bann. Die ganze Kraft und Schönheit ihrer Stimme kommt besonders im letzten Song zu Geltung, der Improvisation des Edith-Piaf-Klassikers «La vie en rose». Ohne musikalische Begleitung, ohne grosse Lichtshow verzaubert sie einzig mit ihrer Stimme.

Überraschend rockig

Ob bei ihren alten Hits («Entrer dans la lumière», «Il me dit que je suis belle», «L'aigle noir», «Mademoiselle chante le blues») oder bei ihren neuen Songs («Une question de temps», «La nuit est mauve», «Ou sont les hommes»): Patricia Kaas überrascht die Anwesenden mit rockigen Einlagen, die von der Bassistin Sylvie Bozzakian aufgenommen und weitergeführt werden.

Patricia Kaas gibt sich rockig und kantig - und vermag damit nicht alle im Publikum zu überzeugen. Noch wirkt die neue Selbstsicherheit streckenweise aufgesetzt. Auch die Band scheint noch nicht klar zu wissen, wie weit sie gehen kann. Sie begleitet im Hintergrund und traut sich nicht immer voll aufzudrehen. Eine Frage der Zeit? Gewiss. Wie heisst es doch in einem der neuen Lieder von Patricia Kaas: «C'est une question de temps et l'on verra le monde autrement un peu plus clair und peu moins grand. C'est une question de temps...»

 

Patricia Kaas sang am 25. Februar 2004 in einem exklusiven Showcase im Radiostudio Zürich.

 

Sie mag den Blues. Aber auch Rock steht ihr gut.

 

Neben Patricia Kaas war Bassistin Sylvie Bozzakian der Blickfang auf der Bühne.

 

Gitarrist Mickael «Milton» Mc Donald: sein Markenzeichen sind die feinen Melodielinien, die Patricia Kaas' Gesang umspinnen.

 

Gitarrist Pascal Betremeieux: Er ist der Rocker in der Band und sorgt mit seinem Sound für Ecken und Kanten. Damit ist er die richtige Ergänzung zu «Milton».

 

Schlagzeuger Roy Martin bringt nichts aus dem Rhythmus. Mit viel Können sorgt er für den notwendigen Groove.

 

Die Setliste: Gedankenstütze aller MusikerInnen auf der Bühne. Auf der Setliste wird der Ablauf und die Dramaturgie eines Konzertes festgehalten.

 

Patricia Kaas präsentierte ihre Show vor einem ausgewählten Publikum von rund 200 Personen im Radiostudio Zürich. Vor allem die Männer - und diese sind am Abend klar in der Überzahl - sind von ihr angetan. Ob 20 oder 60 Jahre alt, die weiche, rauchige Stimme nimmt sie in Bann. Merci Patricia!

 

In ihren Texten singt sie von Liebe, Sehnsucht, Trennungsschmerz, Hoffnung und Schicksal - Themen, um die sich auch Patricia Kaas' persönliche Gedanken drehen.

 

Die ganze Kraft und Schönheit ihrer Stimme kommt besonders im letzten Song zu Geltung, der Improvisation des Edith-Piaf-Klassikers «La vie en rose». Ohne musikalische Begleitung, ohne grosse Lichtshow verzaubert sie einzig mit ihrer Stimme.

 

Sylvie Bozzakian, Bassistin mit enormen Druck. Ihr Basssound liess nicht nur die Wände im Radiostudio erzittern, sondern auch die Hosen der Fans flattern.

 

Patricia Kaas flirtet mit ihrer Stimme. Sie verführt das Publikum zum Nachdenken, Träumen, Tanzen und Mitsingen.

 

 

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