Mit der
Ballade «Entrer dans la lumière» beginnt Patricia
Kaas ihre Show vor einem ausgewählten Publikum von rund 200
Personen im Radiostudio Zürich. Auf der Bühne, im
Rampenlicht, steht eine neue, eine reifere und selbstsichere Patricia
Kaas. Wie sie selber mehrmals am Abend betont, ist sie eine starke
Frau, die sowohl wilde, leidenschaftliche als auch melancholische und
sinnliche Seiten hat und lebt. Eine Frau mit Stärken und
Schwächen, was sie überzeugend mit ihren Liedern zum
Ausdruck bringt.
Sinnlich stark
Patricia Kaas
flirtet mit ihrer Stimme. Sie verführt das Publikum zum
Nachdenken, Träumen, Tanzen und Mitsingen. Melancholie und
Euphorie sind ihre zwei Seiten, die sie auf der Bühne zeigt...
Und das Publikum folgt ihr. Vor allem die Männer - und diese
sind am Abend klar in der Überzahl - sind von ihr angetan. Ob 20
oder 60 Jahre alt, die weiche, rauchige Stimme nimmt sie in Bann. Die
ganze Kraft und Schönheit ihrer Stimme kommt besonders im
letzten Song zu Geltung, der Improvisation des Edith-Piaf-Klassikers
«La vie en rose». Ohne musikalische Begleitung, ohne grosse
Lichtshow verzaubert sie einzig mit ihrer Stimme.
Überraschend rockig
Ob bei ihren
alten Hits («Entrer dans la lumière», «Il me
dit que je suis belle», «L'aigle noir»,
«Mademoiselle chante le blues») oder bei ihren neuen Songs
(«Une question de temps», «La nuit est mauve»,
«Ou sont les hommes»): Patricia Kaas überrascht die
Anwesenden mit rockigen Einlagen, die von der Bassistin Sylvie
Bozzakian aufgenommen und weitergeführt werden.
Patricia Kaas
gibt sich rockig und kantig - und vermag damit nicht alle im Publikum
zu überzeugen. Noch wirkt die neue Selbstsicherheit
streckenweise aufgesetzt. Auch die Band scheint noch nicht klar zu
wissen, wie weit sie gehen kann. Sie begleitet im Hintergrund und
traut sich nicht immer voll aufzudrehen. Eine Frage der Zeit? Gewiss.
Wie heisst es doch in einem der neuen Lieder von Patricia Kaas:
«C'est une question de temps et l'on verra le monde autrement un
peu plus clair und peu moins grand. C'est une question de
temps...»
Patricia Kaas sang am 25. Februar 2004 in
einem exklusiven Showcase im Radiostudio Zürich.
Sie
mag den Blues. Aber auch Rock steht ihr gut.
Neben Patricia Kaas war Bassistin Sylvie
Bozzakian der Blickfang auf der Bühne.
Gitarrist Mickael «Milton» Mc
Donald: sein Markenzeichen sind die feinen Melodielinien,
die Patricia Kaas' Gesang umspinnen.
Gitarrist Pascal Betremeieux: Er ist der
Rocker in der Band und sorgt mit seinem Sound für Ecken
und Kanten. Damit ist er die richtige Ergänzung zu
«Milton».
Schlagzeuger Roy Martin bringt nichts aus
dem Rhythmus. Mit viel Können sorgt er für den
notwendigen Groove.
Die
Setliste: Gedankenstütze aller MusikerInnen auf der
Bühne. Auf der Setliste wird der Ablauf und die
Dramaturgie eines Konzertes festgehalten.
Patricia Kaas präsentierte ihre Show
vor einem ausgewählten Publikum von rund 200 Personen
im Radiostudio Zürich. Vor allem die Männer - und
diese sind am Abend klar in der Überzahl - sind von ihr
angetan. Ob 20 oder 60 Jahre alt, die weiche, rauchige
Stimme nimmt sie in Bann. Merci Patricia!
In
ihren Texten singt sie von Liebe, Sehnsucht,
Trennungsschmerz, Hoffnung und Schicksal - Themen, um die
sich auch Patricia Kaas' persönliche Gedanken
drehen.
Die
ganze Kraft und Schönheit ihrer Stimme kommt besonders
im letzten Song zu Geltung, der Improvisation des
Edith-Piaf-Klassikers «La vie en rose». Ohne
musikalische Begleitung, ohne grosse Lichtshow verzaubert
sie einzig mit ihrer Stimme.
Sylvie Bozzakian, Bassistin mit enormen
Druck. Ihr Basssound liess nicht nur die Wände im
Radiostudio erzittern, sondern auch die Hosen der Fans
flattern.
Patricia Kaas flirtet mit ihrer Stimme. Sie
verführt das Publikum zum Nachdenken, Träumen,
Tanzen und Mitsingen.